Erstattung der Entgeltfortzahlung

Das Auf­wen­dungs­aus­gleichs­ge­setz (AAG) regelt die Erstat­tung von Ent­gelt­fort­zah­lung, die der Arbeit­ge­ber z.B. für Fehl­zei­ten auf­grund von Krank­heit geleis­tet hat.

Vor­aus­set­zung für eine Erstat­tung ist die Teil­nah­me am Umla­ge­ver­fah­ren „U1” nach dem AAG.

Mit dem XBA Per­so­nal­we­sen in der aktu­el­len Ver­si­on kön­nen Sie den Erstat­tungs­an­trag direkt aus der Anwen­dung dru­cken. Die ent­spre­chen­den Werte wer­den von der Anwen­dung vor­ein­ge­stellt.

Damit die Anwen­dung die Daten für den Erstat­tungs­an­trag kor­rekt ermit­teln kann, müs­sen die Fehl­zei­ten ent­spre­chend abge­rech­net wer­den. Bei Zeit­lohn­emp­fän­gern ist dies in der Regel ein­fach, da Sie zur Abrech­nung der Lohn­fort­zah­lung ohne­hin einen varia­blen Bezug mit der Anzahl der Fehl­stun­den erfas­sen.

Fehlzeit mit Folgen

Bei Gehalts- oder Monats­lohn­emp­fän­gern erfas­sen Sie dage­gen in der Regel nur die Fehl­zeit. Der im wei­ter­ge­zahl­ten Gehalt oder Monats­lohn ent­hal­te­ne Betrag der Lohn­fort­zah­lung ist der Anwen­dung nicht bekannt. Der Betrag der Lohn­fort­zah­lung muss also zusätz­lich abge­rech­net und der feste Bezug ent­spre­chend gekürzt wer­den.

Die­ser Betrag kann übri­gens auf ver­schie­de­ne Weise ermit­telt wer­den, zum Bei­spiel mit einem Durch­schnitts­stun­den­lohn oder Tages­satz.

Dank der Ver­knüp­fungs­mög­lich­keit von Fehl­zeit­kenn­zei­chen und Fol­ge­lohn­ar­ten wird aber auch diese Berech­nung im XBA Per­so­nal­we­sen weit­ge­hend auto­ma­ti­siert.

Erstattungsantrag drucken

Bleibt für Sie nur noch, den Erstat­tungs­an­trag zu erstel­len und zu dru­cken. Hier kön­nen die vor­ein­ge­stell­ten Anga­ben geän­dert bzw. ergänzt wer­den. Eini­ge Kran­ken­kas­sen (zur­zeit BKK) for­dern zum Bei­spiel die zusätz­li­che Anga­be des Arbei­ter­ge­ber-SV-Anteils.

Auch eine Erstat­tung des Zuschus­ses zum Mut­ter­schafts­geld und der Ent­gelt­fort­zah­lung bei Beschäf­ti­gungs­ver­bot nach §11 MuSchG kön­nen Sie hier bean­tra­gen.