Brexit: Ausnahmestatus Nordirland

Nach Ablauf des Über­gangs­zeit­raums, ab 01.01.2021, gilt das Ver­ei­nig­te König­reich (Groß­bri­tan­ni­en und Nord­ir­land) grund­sätz­lich als Dritt­land im Sinne des UStG.
Für Nord­ir­land wurde aller­dings im Zusam­men­hang mit dem Aus­tritts­ab­kom­men ein beson­de­rer Sta­tus ver­ein­bart. Hier gel­ten eini­ge Bestim­mun­gen zum inner­ge­mein­schaft­li­chen Waren­ver­kehr wei­ter­hin.
Die Bestim­mun­gen sind im ein­zel­nen in einem BMF-Schrei­ben vom 25.11.2020 genannt.
Dem­nach ist bei der Umsatz­be­steue­rung zwi­schen Groß­bri­tan­ni­en und Nord­ir­land zu unter­schei­den. Nord­ir­land wird wei­ter­hin als „zum Gemein­schafts­ge­biet gehö­rig” behan­delt.
Eine Prü­fung der Umsatz­steu­er-IDs mit dem Prä­fix ‘GB’ ist ab 01.01.2021 mehr mög­lich. Für nord­iri­sche Umsatz­steu­er-IDs wird das Prä­fix ‘XI’ ver­wen­det. Diese IDs sol­len ab 01.01.2021 geprüft wer­den kön­nen.