XBA Rechnungswesen

Produktinfos

Stichwort "Basel II"

"Basel II" bezeichnet eine Richtlinie für die Eigen-
kapitalanforderungen der Kreditinstitute, die mit Wirkung zum 1. Januar 2007 schrittweise auch in deutsches Recht umgesetzt werden soll.
Sie basiert auf Empfeh-
lungen des Baseler Ausschusses für Banken-
aufsicht, der damit auf Kritik an der Baseler Eigenkapitalverordnung von 1988 ("Basel I") reagiert.

Neue Auswertungen nicht nur für Basel II

aktuell
Mit der Auswertung des Zahlungsverhaltens bietet das XBA Rechnungswesen nun ein weiteres Hilfsmittel zur Bewertung der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens.

Auch ohne "Basel II" kann das Zahlungsverhalten der Kunden für ein Unternehmen existentielle Bedeutung haben. Deshalb ist es wichtig, aussagekräftige Daten hierüber im Blick zu haben.

Doch was ist "aussagekräftig"? Hierzu zwei Beispiele: Eine Auswertung des Zahlungsverhaltens sollte differenziert darstellen, wie Belege ausgeglichen wurden, das heißt, sie sollte unterscheiden zwischen Zahlung, fristgerechter Zahlung und (automatischer) Ausbuchung des Belegs! Ebenso wichtig ist es, das Zahlungsverhalten einzelner Kunden in der Entwicklung betrachten zu können. Eine einzelne Auswertung stellt nur eine Momentaufnahme dar. Erst der Vergleich verschiedener Zeiträume erlaubt Aussagen zur aktuellen Tendenz.

Das XBA Rechnungswesen liefert Ihnen mit der Kontoanalyse nun genau diese aussagekräftigen Daten, die Sie zur Analyse und Bewertung des Zahlungsverhaltens benötigen.

"Keine Angst vor Basel II." So etwa könnte man aus der Sicht kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) den aktuellen Stand der Diskussion um die neuen Kreditrichtlinien zusammenfassen.

Diese Diskussion wird seit Jahren geführt. Sie hat dazu beigetragen, dass für eben diese KMU vorteilhafte Sonderregelungen eingeführt wurden. Um die Folgen der höheren Eigenkapitalanforderungen für solche Unternehmen mit oftmals geringer Eigenkapitalausstattung abzumildern, wird das Risiko für Kredite bis zu einer Million Euro deutlich niedriger gewichtet.

Für darüber liegende Kreditsummen hängen jedoch die Eigenkapitalanforderungen nach Basel II von der Kreditwürdigkeit und Bonität des Unternehmens ab.

Dessen Bewertung erfolgt durch ein differenziertes "Rating-Verfahren", das bankintern oder durch eine externe Rating-Agentur durchgeführt wird. Je besser das Rating ausfällt, desto günstiger werden die Kreditkonditionen sein. Damit gewinnt bei der Kreditvergabe neben der Bonität auch die Transparenz der Unternehmenszahlen an Bedeutung.

Mehr Transparenz mit Basel II und dem XBA Rechnungswesen

Wesentliche Grundlage eines solchen Ratings sind die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Welche Kennzahlen in welcher Weise bewertet werden, ist dagegen nicht einheitlich geregelt.

Ein "Rating auf Knopfdruck" durch die Finanz-Software ist deshalb grundsätzlich nicht möglich! Das XBA Rechnungswesen unterstützt aber das Rating-Verfahren durch Bereitstellung wichtiger betriebswirtschaftlicher Kennzahlen in einer Auswertung.

Dazu enthält die neue Programmversion eine neue Berichtsdefinition für den Kontenrahmen SKR03, mit der Sie die Auswertung "Betriebswirtschaftliche Kennzahlen" erstellen können.

Neue Auswertung bringt mehr Transparenz

Diese Kennzahlen bringen Transparenz und helfen Ihnen, die wirtschaftliche Lage Ihres Unternehmens zu bewerten. Sie sind auch unabhängig von eventuellen Kreditverhandlungen und "Basel II" eine wichtige Hilfe bei der Unternehmenssteuerung.

Die neue Auswertung ist gegliedert in die Abschnitte

  • Basisdaten
  • kumulierte Basisdaten
  • Bestandsquoten
  • Kostensätze
  • Rentabilitätsdaten
  • Liquidität, Deckungsgrade u.a.

Es werden jeweils Ist- und Planwerte des Berichtszeitraums und eines Vergleichszeitraums ausgegeben. Die Abweichungen der Ist-Werte im Berichtszeitraum zu den Planwerten und zum Vergleichszeitraum werden als Beträge und in Prozent ausgewiesen.

Solche Auswertungen sind jedoch nur dann aussagekräftig, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind - das gilt für das XBA Rechnungswesen genauso wie für jede andere Buchhaltungssoftware.
Insbesondere müssen die einzelnen Werte im Einzelfall kritisch geprüft werden. Zum Beispiel: Welche Konten fließen ein, wie werden diese im Unternehmen verwendet?
Deshalb ist eine Analyse des Auswertungsaufbaus, zum Beispiel zusammen mit der Rating-Agentur oder dem Steuerberater, wichtig, um die Daten richtig bewerten zu können.

Ist jedoch die Auswertungs-Definition einmal an die Finanzbuchhaltung im Unternehmen angepasst, dann stehen Ihnen tatsächlich aussagekräftige Zahlen "auf Knopfdruck" zur Verfügung.

Auswertung und Druckbericht 'betriebswirtschaftliche Kennzahlen' im XBA Rechnungswesen

(24.11.2006)

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